Ich benötige dringend Hilfe!
Ich wohne in Trier und habe hier weder eine Bürgerberatungsstelle, noch einen Arbeitslosenhilfeverein gefunden. Und von den Ämtern werde ich immer nur abgewimmelt.
Zu meiner Lage:
Ich bin Studentin im 9. Semester, habe jedoch, da ich schwer depressiv bin, bisher kaum studiert.
Ich war im Oktober / November ein paar Wochen in einer Psychiatrie und bin in Behandlung.
Ich möchte mein Studium abbrechen und eine Ausblidung zur Tierpflegerin machen, da mir das sehr helfen würde, gesund zu werden und ich mein Studium niemals schaffen werde.
Im Moment bin ich arbeitsunfähig (soziale Phobie mit Panikattacken usw.). Daher hilft mir meine Mutter, meine Miete zu bezahlen, obwohl sie selbst nur 600 Euro im Monat verdient. Die Eltern meines Freundes, der auch Student ist und auch noch Schulden hat, bezahlen unser Essen. Lange geht das nicht mehr, da zur Zeit auch noch Nebenkostenabrechnungen dazu kommen usw.
Wegen meiner Semesteranzahl und der fehlenden Zwischenprüfung bekomme ich kein BaföG.
Ich habe permanent Angst, nicht satt zu werden oder aus meiner Wohnung zu fliegen. Das verschlimmert natürlich meine Krankheit auch sehr.
Angenommen, ich würde mich arbeitslos melden, bis ich stabil genug bin, um eine Ausbildung anzufangen, würde ich Arbeitslosengeld bekommen, obwohl ich nicht arbeitsunfähig bin, also dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehe? Könnte vielleicht die DAK zahlen, obwohl ich noch nie Arbeitnehmer war?
Ich habe schon versucht, Wohngeld zu bekommen. Doch da hatte ich auch keine Chance.
Oder vielleicht weiß Jemand, wo ich mich vor Ort beraten lassen kann?
Ich weiß wirklich nicht mehr weiter und wäre froh um einen Rat!